Kommentar zur aktuellen Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten
April 2026

Kommentar zur aktuellen Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten

„Von klarer Sicht keine Spur“

Nach einem zunächst freundlichen Jahresauftakt gerieten die internationalen Kapitalmärkte im Verlauf des ersten Quartal 2026 zunehmend unter Druck. Auslöser war insbesondere die Eskalation im Nahen Osten infolge des Kriegsbeginns gegen den Iran Ende Februar. Der daraus resultierende Anstieg der Energiepreise löste Sorgen vor einem spürbaren Inflationsimpuls und einer konjunkturellen Abschwächung aus. Parallel dazu blieb das wirtschaftliche Umfeld in Europa fragil; die Wachstumserwartungen für Deutschland wurden zuletzt deutlich nach unten angepasst.

Der Aktienmarkt entwickelte sich im Quartalsverlauf entsprechend schwächer als noch zu Jahresbeginn erwartet. In den USA verzeichnete der S&P500 bis Ende März einen Rückgang auf ca. 6.528 Punkte und lag damit ca. 4,6 % unter dem Jahresanfangsniveau. Auch in Europa dominierten die Belastungsfaktoren: Der EuroStoxx 50 steuerte auf den ersten Quartalsverlust seit fünf Quartalen zu und verlor im März allein ca. 7 %. Der DAX zeigte sich im relativen Vergleich zunächst robuster, korrigierte jedoch nach seinem Jahreshoch im Januar ebenfalls deutlich und notierte zum Quartalsende klar unter diesem Niveau.

 

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